2027 kommt die digitale Brieftasche

Das Bundeskabinett hat kürzlich das Digitale-Identitäten-Gesetz (DIdG) auf den Weg gebracht, mit dem EU-Recht umgesetzt werden soll. Es sieht ab dem 2. Januar 2027 die Einführung einer digitalen Brieftasche für alle Bürger vor, einer sogenannten EUDI-Wallet. Darin sind dann Identitätsdaten, Personalausweis oder Führerschein gespeichert. Die EUDI-Wallet wird auch die Kommunikation zwischen Versicherern und Kunden vereinfachen, […]
ONLINE-MAGAZIN

Versicherungs-News

Ob Neuigkeiten, wichtige Änderungen oder nützliche und gewinnbringende Tipps, wir halten Sie auf dem Laufenden. Schauen Sie daher öfters mal vorbei und verpassen Sie nichts.

Das Bundeskabinett hat kürzlich das Digitale-Identitäten-Gesetz (DIdG) auf den Weg gebracht, mit dem EU-Recht umgesetzt werden soll. Es sieht ab dem 2. Januar 2027 die Einführung einer digitalen Brieftasche für alle Bürger vor, einer sogenannten EUDI-Wallet. Darin sind dann Identitätsdaten, Personalausweis oder Führerschein gespeichert. Die EUDI-Wallet wird auch die Kommunikation zwischen Versicherern und Kunden vereinfachen, etwa mit einer automatisierten, medienbruchfreien Identitätsprüfung und mit schnelleren, betrugssichereren Schadensmeldungen. Dadurch müssen zukünftig weniger Dokumente ausgetauscht werden.

Für den Schutz der sensiblen Daten soll ein strenges Sicherheitsreglement sorgen. Wie die an der Entwicklung der EUDI-Wallet federführend beteiligte Bundesagentur für Sprunginnovationen vermeldet, sollen die Daten lokal auf dem Gerät gespeichert und nur nach aktiver Freigabe geteilt werden können, und zwar nur mit Organisationen, die staatlich registriert sind. Bei einem Verlust des Geräts könne man die Wallet sperren und auf einem neuen wieder einrichten.

Aktuelle News

„Gewinn für Anleger“: das Fondsrisikobegrenzungsgesetz
Seit April gilt das Gesetz zur Begrenzung der Risiken durch Investmentfonds (dessen voller Name hier einen ganzen Absatz in Anspruch nähme), mit dem EU-Leitlinien zum Liquiditätsmanagement in Fonds in deutsches Recht übertragen werden. Es verpflichtet Kapitalverwaltungsgesellschaften, für jeden offenen Fonds mindestens zwei geeignete Liquiditätsmanagement-Instrumente in den Anlagebedingungen zu hinterlegen und deren konkrete Anwendung zu beschreiben. […]
Run auf die private Krankenversicherung
Da die Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung aus dem Ruder laufen, hat die Bundesregierung mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ein Bündel unpopulärer Maßnahmen verabschiedet. Kassenpatienten müssen zum einen mehr zahlen, vor allem wenn sie gut verdienen, und erhalten zum anderen künftig weniger Leistungen. So werden beispielsweise: · homöopathische Leistungen gestrichen, · Zuschüsse zum Zahnersatz gekürzt, · Zuzahlungen erhöht, […]